Componisten/werken

Kent u Christoph Graupner? (15)

 

© Gerard van der Leeuw, november 2022

 

Landgraaf Ernst Ludwig’s spilzucht, jachtpartijen, bouwwoede en al te kostbare cadeautjes brachten zijn land op de rand van het faillissement. De opera werd uiteindelijk in 1722 gesloten, muzikanten liepen weg omdat ze niet betaald werden. Ernst Ludwig liet in arren moede in 1733 zelfs munten slaan waar minder edelmetaal in zat dan de officiële waarde van de munt: met de winst kon hij zijn musici tijdelijk tevreden stellen. Ook Graupner zal zeer onder deze situatie geleden hebben. Geen wonder dat hij na de dood van Johann Kuhnau in 1722 solliciteerde naar de functie van Thomascantor in Leipzig, een baan die uiteindelijk Bach zou krijgen. Hij wilde weg uit Darmstadt en had zijn huis er al te koop gezet. Maar Ernst Ludwig liet hem niet gaan. (1)

Merian: Topographia Hassiae: Darmstadt 1655

Hoe schrijnend de situatie inmiddels voor veel musici was geworden, kunnen we lezen in een ongedateerde brief die Geheinrat Kameytsky aan Ernst Ludwig zond:

Mit dem Capellmeister Graupner habe gesprochen, und Ihm gesagt, daB Ew. Hochfürstl. Durchl. an den Leipziger Stadt Raht schreiben würden und verlangen, daß Sie Jemand anderst suchen sollten, ich mercke soviel, daß Er die vorgeschlagene Conditiones mit denen 200 biß 300 fl. addition, u. Bezahlung der Schulden acceptiren würde, allein die Leute trauen nimmer, Er antwortet mir, daß dergl. schon offt versprochen aber niemahls gehalten worden, mann hörte ja wie es andern erginge, und wie Jedermann lamentirte, item er hatte gesehen, wie mann dem alten Prügel (2) im alter die gage genommen, u. Ihn hunger leyden lassen, wann Ew. Hochfürstl. Durchl. mit todt abgehen sollte, oder Er unvermogend würde und neue besser gefallen würde mann es Ihm wieder abziehen, Er allegirte auch, wie Sie offt hören müsten, daß die Regs. u. Cammer Räthe, Ihnen Ihre Besoldung vorwerffeten wan Er nun noch mehr bekäme, würde die Jalousie noch grösser seyn, mann sehe es nur mit der Frucht Bestallung, die man Ihme nicht zu Rechter Zeit gebe, und allezeit darann schuldig bleibe. Er erkennt selbst, daß wann Ew. Hochf. Durchl. an die Stadt Leipzig schreiben würden Sie Ihn nicht annehmen, Er müste aber zu Gott seufzen, wann Er anstatt glücklich sich zu sehen, hier mit Weib und Kindern ins Elend gerahten müste. Mir gehen dergl. worte sehr zu hertzen, und weil ich von zukünfftigen dingen nichts sprechen kann, vielmehr grössere Confusion, mangel und unglück vor mir sehe, so habe weiter nichts sagen mögen, sondern Ew. Hochf. Durchl. was dieselbe hierauff gnädigst resolviren wollen, anheim stellen wollen, falß Ew. Hochf. Durchl. an die Stadt Leipzig schreiben wollten, so bitte unterth., daß Ew. Hochf. Durchl. die sache vorhero wohl überleg, ob Sie den Graupner sogleich bezahlen, und von nun an einen sichern fond zu Ihrer Besoldung außmachen können, dann auff das blose sagen und versprechen traut niemand mehr, es hat schon zu lang gewährt, und ist immer ärger geworden, wollte auch rathen, daß Ew. Hochf. Durchl. die sache bald mit Ihm etwa durch Hhn. von Miltiz, der sehr chagrin ohne dem ist, und wann Er hörete, daß dergl. affaire durch mich tractiret würde, es nur mehr werde dürffte, zu ende bringen lassen mögten.

In de marge in Ernst Ludwig’s handschrift:

Der Graupner bleibet und ist die sache mit ihme leidtlich ausgemachet. ist demnach das schreiben ad. Magistr. Lips. zu fertigen. (3)

Graupner kreeg op 3 mei 1723 een werkelijk vorstelijk contract met zes artikelen, dat wel duidelijk maakt dat Ernst Ludwig zijn kapelmeester echt niet missen kon. Daarin o.a.:

2. Seine Geld-Bestallung, von Anfang dieses 1723ten Jahrs an, auf Neun Hundert Gulden nebst der bißherigen Hauß Bestallung, jährlig reglirt.
4. Wann Er Capellmeister frühzeitig mit Todt abgehen sollte, seine Hinterlassene Wittin von bemelter Gage und Hauß Bestallung etwas zu ihrem Unterhalt fort geniesen solle.

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(1) Zie aflevering 1 van deze serie.
(2) Bedoeld is Wolfgang Carl Briegel. Zie aflevering 13 van deze serie.
(3) Geciteerd naar: Christoph Graupner. Hofkapellmeister in Darmstadt 1709-1760, Hrsg. Oswald Bill, Mainz, 1987, p. 136vv.


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