Opera & Operette

Richard Strauss: Elektra

© Hartmut Haenchen

 

Haß - nicht Vergeben (wäre echtes Heldentum) (Haßmotiv 13)

Großer Haß ist nur möglich, wenn vorher große Liebe war. (Motiv der Kindesliebe, 38)

Entstehung

Strauss war auf der Suche nach einem Stoff für eine komische Oper und stieß 1902 auf einen absolut entgegengesetzten Stoff: Salome von O.Wilde, 1905 sah er mit der gleichen Hauptdarstellerin (Gertrud Eysoldt) das Schauspiel "Elektra" in der Regie von Max Reinhardt in Berlin.Hofmansthal zerstreute seine Bedenken, daß der Stoff zu ähnlich mit Salome sei.

In dieser ersten Zusammenarbeit dominierte Strauss vollkommen. Er bestimmte die Kürzungen des Schauspiels (sehr erheblich) und bat Hofmannsthal für bestimmte Stellen um zusätzlichen Text. (Erkennungsszene: "Laß deine Augen mich sehen", "Nein, du sollst mich nicht umarmen" und in der Schlußszene ..."aber ihre Herrlichkeit ist nicht zuviel für uns." und "Alle weinen, hörst du´s nicht?". Emotionale Höhepunkte

Später war die Zusammenarbeit viel mehr Gemeinsamkeit, bei aller Unterschiedlichkeit der Charaktere.

1908 vollendet durch Strauss

1909 uraufgeführt unter Leitung von Ernst Schuch in Dresden

1986 meine Premiere in Dresden mit originalem Material (Erfahrungen)

Literatur-Oper

Werke, die direkt ohne wesentliche Veränderungen auf eine literarische Vorlage komponiert wurden. Das Genre kam um die Jahrhundertwende auf: Salome, Pelléas et Mélisande (1902), Ariane et Barbe-bleue(1907)

Elektra- beginn der Zusammenarbeit mit Hugo von Hoffmantsthal: Später folgten: "Der Rosenkavalier",Ariadne auf Naxos", Die Frau ohne Schatten",Die Ägyptische Helena".

Die Vorgeschichte:

Agamemnon will als Heerführer in den Krieg nach Troja ohne seine Frau Klytemnestra ziehen, obwohl der Krieg ja durch den Raub der Helena (Stief-Schwester Klytemnestra) durch Paris ausgelöst wurde.(Der Sage nach war Helena die Tochter Ledas, die durch Zeus in der Gestalt des Schwanes verführt wurde, während Klytemnestra die eheliche Tochter von Tyndareus und Leda)

Das griechische Heer unter Führung des Agamemnon liegt auf der Insel Aulis und kann wegen Windstille nicht nach Troja kommen.Die Göttin Artemis straft Agamemnon damit, weil er eine heilige Hirschkuh erlegt hat. Ein Orakel sagt, daß er die Göttin nur durch Opferung der eigenen Tochter Iphigenie wieder versöhnen kann. Das tut er dann auch (Iphigenie wird schließlich durch Artemnis gerettet und als Hohe Priesterin in Tauris für den Tempel der Artemis eingesetzt, was aber weder Agamemnon noch Klytemnestra bekannt ist.

Agamemnon kommt nach 10 Jahren aus dem Trojanischen Krieg mit der (kriegsgefangenen)Kassandra heim. A.( Vater von Iphigenie,Elektra,Chrysothemis und Orest) wurde nach seiner siegreichen Rückkehr vom Trojanischen Krieg von seiner Gattin Klytemnestra und ihrem Geliebten Ägisth im Bade erschlagen. Das Paar wollte auch Agamemnons minderjährigen Sohn Orest umbringen, aber Elektra wußte den Bruder rechtzeitig durch einen getreuen Diener in Sicherheit zu bringen. Seit dieser Zeit muß sich Elektra schlechte Behandlung und Demütigungen schlimmster Art gefallen lassen.

Die Geschichte:

(Form)

1.= 1-34(plus 10) MÄGDE-SZENE

Die Mägde verhöhnen Elektra, die wie ein Tier draußen vor der Tür des Palasts dahinlebt.

Lediglich die fünfte Magd hat Mitleid(4 nach ziff. 33-34) und spricht für das "Königskind". Diese Magd wird sofort mit Schlägen dafür bestraft.(Im Orchester ist selbst eine Rute zu hören)

2.= 34(PLUS 11)- 63 ELEKTRA-MONOLOG (Allein)

Jeden Tag zur Todesstunde erwartet Elektra den Geist Agamemnons (6) sie spricht mit ihm und verspricht ihm, Rache zu nehmen und verspricht ihm Siegestänze nach vollzogener Rache(Ziff57-58)

3.= 63-114(PLUS 7) DIALOG ELEKTRA-CHRYSOTHEMIS( Kinder will ich haben)

Chrysothemis kommt und berichtet, daß sie gehört hat, daß Ä und K. Elektra in einen Turm sperren wollen.Sie versucht sie zur Flucht zu überreden, damit sie auch endlich leben kann (16) und Kinder bekommen kann (und wärs von einem Bauern)(17)

4.= 132-1A DIALOG ELEKTRA-KLYTAEMNESTRA (Ich habe keine guten Nächte)

Haß und frühere Liebe sprechen aus diesem Dialog. Auf das kleinste Wort ( Bist doch selber eine Göttin) fällt K. gern in einen warmen liebevollen Ton(38 Motiv der Kindesliebe).

Die Unterhaltung macht deutlich, daß K. zahlreichen Einflüssen unterliegt von Hofschranzen und sie sich sogar dessen bewußt ist. Auch das Verhältnis zu Ägisth ist offensichtlich nicht gut (Nur der Atem des Ägisth) "Wenn einer etwas angenehmes sagt, will ich von meiner Seele alle Hüllen abstreifen und das Fächeln sanfter Luft, von wo es kommen mag, einlassen."

Die Frage, was ihr (K) gegen den heraufziehenden Wahnsinn (25) helfen könnte beantwortet Elektra schließlich damit, daß sie erst Ruhe findet, wenn Agamemnon gerächt ist. Am Ende der Unterhaltung kommen Bedienstete, die das Gerücht von dem Tod Orests mitteilen.

5.= 1A-109A (PLUS 11) CHRYSOTHEMIS/ELEKTRA 2.DIALOG

Chr, kommt ebenfalls mit der Todesnachricht und Elektra versucht nun mit allen Überredsungskünsten Chr. zu überzeugen, daß sie die Morde ausführen soll. Chr. sträubt sich.

Elektra entschließt sich, es allein zu tun.

6.= 109A (PLUS 12)-180A (PLUS6) ORESTSSZENE

Ein Fremder tritt mit einem alten Diener auf und erzählt E. ebenfalls vom Tode Orests.

Der Fremde ist Orest, der die Geschichte verbreitet, um ungehindert in den Palast zu kommen.

Elektra gibt sich dem Fremden ( Orest) zu erkennen. Elektra erkennt ihren Bruder zunächst nicht. Nach der Erkennung erinnert der alte Pfleger Orest an seinen Auftrag, Rache zu nehmen.

7.= 180A (PLUS 7- SCHLUß MORD AN K UND A. ELEKTRAS-TRIUMPFTANZ

Orest dringt in das Haus ein und ermordet zunächst seine Mutter. Ägisth kommt nichts ahnend zurück in den Palast und erwartet von den Fremden (Orest und Pfleger) die Bestätigung der Nachricht, daß Orest gestorben ist. Ägisth wird jedoch von den beiden überwältigt und ermordet. Daraufhin gibt es ein weiteres großes Morden hinter der Szene zwischen den Anhängern des Orest und des Ägisth. Ein Fernchor ruft und feiert Orest.

Elektra hat ihre Lebensaufgabe erfüllt und stirbt.

Durchkomponiert 7-teilig mit K.Szene als Zentrum

Quellen der Elektra-Geschichte

Aischylos,

Euripides

Sophokles (aber auch Seneca, Alfieri und Hauptmann haben sich des Stoffes angenommen)

Hofmannsthals Untertitel: Tragödie in einem Aufzug frei nach Sophokles"

Unterschiede zur Sophokles doch erheblich:

a.) Konflikt zwischen Elektra und Klytaemnestra bei Sophokles viel weniger eindeutig und das moralische Recht der Titelheldin viel weniger eindeutig.

b.)Bei Sophokles hat Klytaemnestra für den Mord an Agamemnon noch ein ganz anderes Motiv:: A. hat ihre Tochter Iphigenie geopfert (Sie wird im letzten Moment von der Göttin Artemis gerettet, doch weiß das Klytaemnestra nicht)

c.) Die Elektra von Sophokles vertraut doch auf die Hilfe von Göttern. Elektra von H. legt den Nachdruck auf die Menschliche Verantwortlichkeit (es gibt keine Götter im Himmel)

d.) Hofmannsthal läßt den griechischen Chor weg.

e.) Im Gegensatz zu S. läßt H. Elektra sterben: Die Tat ist vollbracht, das Lebensziel erreicht, womit das Leben nicht mehr sinnvol ist.

Elektra wird ein Tier aus Menschlichkeit, handelt unmoralisch aus moralischen Gründen und verleugnet ihre Fraulichkeit aus Gründen der Fraulichkeit.

Personen nach dem Text von Hoffmansthal

Elektra: (Akkord 1)

Agamammnon ist die erste große Liebe von Elektra Sie liebt Ae. So sehr, daß sie im Schauspiel sogar von Inzest träumt.

(Ihr Musik ist von Agamemnon abgeleitet Elektra als Königstochter= Aufschichtung des A-Motivs(2) auch ihr Motiv als dienende Magd (3) basiert auf dem Agamemon .Motiv.

Im Monolog hören wir fast nur die Musik des Agamemnon:( 4),Agamemnon (5) Agamemnon als König und ( 6) Agamenon der Schatten,der aus der Unterwelt aufsteigt.

Oedipus-Komplex

Elektra-Komplex

Elektrizität- Reibung erzeugt Energie

W.D: E und K wie zwei Scherben, die nie mehr zusammenhalten.

E. hört Chr. nie richtig zu.

Sie gebraucht Gesten und Worte nur für Ihr Szenarium

Haß: "Ich füttre mir einen Geier auf im Leib" (13) dieses Motiv wandelt sich im Moment der vollführten Rache in das Jubel-Tanzmotiv (251a ) Auch hier wird deutlich, daß Elektra keine eigene Musik hat, denn wenn wir das Haßmotibv einmal ohne Rythmus spielen (13) ist unschwer zu hören, daß darin Agamemnon, der König steckt, der gerächt werden soll (5)

unbändiges Gemüt

weint um Agamemnon

"Sie hälts nicht aus, wenn man sie ansieht, aber niemand hält ihren Blick aus"

jeden Tag, um die Dämmerungstunde-" die Stunde, um die er ermordet wurde- spricht sie mit dem Geist von Aegisth. Sie fühlt sich selbst als Aegisth, sie hofft auf ihren Siegestanz, wenn er gerächt ist."

"ich bin kein Vieh. Ich kann nicht vergessen."

O zu E:(Schauspiel, als Elektra sich zu erkennen gibt): "Elektra muß zehn Jahre jünger sein als du. Elektra ist groß, ihr Aug ist traurig, aber sanft, wo deins voll Blut und Haß. Elektra wohnt abseits der Menschen, und ihr Tag vergeht mit Hüten eines Grabes."

zu K: "ich weiß nicht, wie ich jemals sterben sollte- als daran, daß du stürbest."

Klytämnestra (Fis-Dur, fis-moll 137,145,153)

zittert vor Elektra

"Warum bin ich lebendigen Leibes wie ein wüstes Gefild und diese Nessel wächst aus mir heraus, und ich hab nicht die Kraft zu jäten?"

Schauspiel: "ich weiß auf einmal nicht mehr, wer ich bin, und das Grauen, das heißt mit lebendigen Leib ins Chaos sinken, und Aegisth! Aegisth verhöhnt mich."

Schauspiel:" Und wir selber, wir! Und unsere Taten! Taten! Wir und Taten! Was das für Worte sind. Bin ich denn noch, die es getan? Und wenn! Getan, getan! Getan! Was wirfst du mir da für ein Wort in meine Zähne! Da stand er, von dem du immer redest, da stand er und da stand ich und dort Ägisth, und aus den Augen die Blicke trafen sich: da war es doch noch nicht geschehn! Und dann veränderte sich deines Vaters Blick im Sterben so langsam und gräßlich, aber immer noch in meinem hängend- und da war´s geschehn: dazwischen ist kein Raum! Erst wars vorher, dann wars vorbei- dazwischen hab ich nichts getan." E: "Nein, die dazwischen liegt, die Arbeit, die tat das Beil allein." K. etwas später: "Wenn mir dein Vater heute entgegen käme..könnt ich mit ihm reden. Zwar kann sein,mich schauderte, doch kann auch sein, ich könnte zärtlich zu ihm sein und weinen, wie wenn zwei alte Freunde sich begegnen."

E. zu K. "Du bist nicht mehr zu selber. Das Gewürm hängt immerfort um dich."

Chrysothemis (Es-Dur 75)

(wurde der Sage nach durch Agamemnon als Gabe an seinen Feind Achilles angeboten, wenn dieser sich dafür mit ihm versöhnte)

Kinder will ich haben

Ich kann nicht einmal weinen

Ich bin ein Weib, und will ein Weiberschicksal

zu E:: "Hab erbarmen mit dir selber und mit mir."

Schauspiel: "kann nicht fassen, daß ich nicht mehr jung bin."

Ägisth: (F-Dur,207a)

Neffe von Agamemnon

Ae. ist von seinem Vater (Tyestes) in Blutschande mit seiner Tochter gezeugt worden um an seinem Bruder (Atreus, also Vater des Agamemnon)) Rache für die Untreue seiner Frau zu nehmen.(Atreus schlachtete die Kinder seines Bruders und setzte sie der Mutter als Speise vor)

Er wurde von seinem vermeintlichen Vater (Atreus) aufgehetzt, seinen wirklichen Vater (Tyestes) zu ermorden. Aegisth erkannte aber seinen wirklichen Vater und tötete seinen vermeintlichen Vater(Atreus) und dessen Sohn Agamemnon.

Zittert vor Elektra

Orest: (d-moll, gleichzeitig Todestonart 123a,128a)

nach der Sage, von einer Amme gerettet und von seinem Onkel (Strophios) und dessen Sohn, seinem Freund (Pylades) erzogen. Kehrte nach 8 Jahren heim, um Rache zu nehmen. Von den Erinyen nach der Tat in Wahnsinn versetzt. Es gibt aber auch andere Varianten der Sage, wonach er später Hermione(Tochter der Helena, also Cousine von Orest) heiratet und die ihm später wegen des Muttermordes wegläuft. Er erobert sie sich durch Mord an Pyrrhus seine Frau zurück.

Schauspiel Chrys. "Wenn wir ihn denken, so denken wir ein Kind."

"Ja,ja, müßt ich der Mutter nur nicht vorher in ihre Augen schaun."

Musik:

Nach Strauss: Die äußerste Differenzierug

Das größte Orchester: 115 Musiker (wie Götterdämmerung, nur mehr Bläser als Streicher bei W.)

In Elektra liegt der Akzent auf dem Portrait von der Titelfigur. Die Oper ist beinahe ein einziger Monolog. Alle anderen Personen mit Ausnahme von K. sind reduziert zu Karrikaturen oder Statisten. Der schwache Aegisth und die ängstliche Chrysothemis gehören zur ersten Kategorie und Orest zur letzten.

Gliederungen durch Lautstärke und nachfolgende Kadenzierungen.

Innsgesamt auf große Temposteigerung aufgebaut

Leitmotive

Man könnte am Anfang des Stückes allein durch die Motive den vollständigen Inhalt innerhalb weniger Takte darstellen.(An Stelle einer Ouverture)

a.)Agamemnon (Takt 1) wurde durch das Beil (Ziff.1) erschlagen und wurde dadurch zum Schlachtopfer (Motiv des Ekels der Elektra) (2-5Takte nach Ziff1). Der daraus entstandene Haß (5-4 Takte vor Ziff 2) fordert neue Schlachtopfer (2 Takte vor Ziff 2)

b.) Familienverwandschaft

Agamemnon der Vater (4) (Einfachster Baustein des gebrochenen d-moll Akkordes, d- moll wird aber auch im ganzen Stück die Tonart des Todes bleiben, damit ist auch unmittelbar gesagt, daß Agamemnon, der musikalisch das ganze Stück beherrscht, bereits tot ist.)

Elektra die Königstochter (2)

Elektra die dienende Magd (3)

Chrysothemis (10)

Orest wird nur durch eine Harmoniefolge charkterisiert (11) die nicht dem Aegisth- Motiv entlehnt ist. Hat Strauss den Sohn musikalisch vergessen? Nein. Er ist der Sohn seiner Mutter, so wie die Töchter Töchter des Vaters sind. Wir finden die Motiv- Verwandschaft bei Klytemnestra zurück: Orest ist mit ihr (auch musikalisch) verwandt und gleichzeitig Klytämnestras "Qual" (27). Die Verwandschaft geht aber noch weiter, da hier ein mit der Mutter verwandtes Motiv verwendet wird, jedoch in der Tonart des Vaters (d-moll), der Todestonart. Damit geht Strauss bereits über das Ende des Stückes hinaus, ausdrückend, daß Orest das gleiche Schicksal widerfahren wird.

Ägisth, der Neffe, wird als Verwandter und gleichzeitig als Charikatur dargestellt.(12)

Weitere Motive aus der Keimzelle: (Anfang)

Motiv der Tat-Verheißung: (52)

Motiv der vollbrachten Tat (Schluß)

dem geht aber die Erniedrigung Elektras voraus:

Motiv der Erniedrigung, auch bildhaft (Peitschenhieb): (49)

wie dicht in dieser Familie die Gefühle beieinanderliegen mag an einem Beispiel verdeutlicht werden:

Wenn Kly. vom Tod des Orest erfährt, triumphiert sie und hat folgende Musik: (29)

Wenn E. hört und sieht daß die Rache für die sie gelebt hat, genommen wurde tanzt sie: (58)

c.) Die Musik erzählt Dinge, die der Text nicht oder nicht eindeutig sagt:

Erkennungsszene: E: "Wer bist du denn? Ich fürchte mich." O.: "Die Hunde auf dem Hof erkennen mich." (143a) Die Musik läßt bereits das Motiv der Liebe zum Bruder hören, wo Elektra noch nicht ausgesprochen hat, daß sie ihn erkennt. Sie fühlt es aber bereits.

Weniger als bei Wagner psychologisch

Die Reprise des Edelstein-Motivs (Ziff 208) auf das Wort "ein Weib" spricht fast schon überdeutlich aus, daß Kly. Das zu schlachtende Opfertier zu sein hat. Kly. begreift es aber nicht.

Hauptsächlich aber realistische Tonmalereien:

Motiv des fallenden Beiles 41

Edelstein-Motiv 42

Fackel-Motiv 44

Nessel-Motiv 46

Lachen der Mägde (Ziff 33)

Wiehernde Pferde (Monolog)

bellende Hunde (Monolog)

Geißelschläge in der Mägdeszene

um die Hütten heulender Wind (Chrysothemis)

stammeln des angeblich Geistesktranken Orest ( Kly. Szene)

Tonale Symbolik

ersetzt mehr Wagners psychologische Leitmotivik

Seine Skizen für E. beweisen, daß Strauss ganz bewußt über Tonartencharakteristiken nachdachte:

E-Dur: Extreme Seelenzustände

d-moll Orest, Ägisth,Tod

Es-Dur Chrysothemis

F-Dur Aegisth (auch in E Erinnerungen 6.Szene)

Fis-Dur Klytaemnestra

weiter für Stimmungen

b-moll K. Traum

c-moll für Tod

As-Dur Jugenderinnerung und verlorene Unschuld (Arie Elektra 6.Szene)

Bitonalität

Elektra-Akkord: Des-Dur und E-Dur (bei Elektras Tod wird es moll unnd einen Ton tiefer (c und es moll)

Elektra-Akkord E-Dur (Elektras Tanz)


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